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Wir haben Eigenbedarf!

Talk im Stream N°5

Schon längst sind Begriffe wie „Betongold“ und „Miethai“ in unseren Sprachgebrauch eingeflossen. Schade eigentlich, denn Wohnen ist ein Grundrecht und der notwendige Raum dazu dringend notwendig! Mieten sollte in keinem Fall existenziell zur Bedrohung werden, Wohnraum zum Spekulationsobjekt oder zum gelegentlichen Feriendomizil verkommen. Wer glaubt, dass die Mietenexplosion der vergangenen Jahre nur Großstädter oder den unmittelbaren Speckgürtel betreffen, irrt gewaltig, denn auch in den eher „provinziellen“ Gegenden Brandenburgs steigen die Mieten.   Über wehrhafte Initiativen und sinnvolle Alternativen sprechen wir mit Lucas Kannenberg. Der Berliner gehört von Beginn an zur Initiative „Deutsche Wohnen enteignen“ und ist Mitinitiator der derzeit laufenden bundesweiten Vernetzung. Wie werden wir in Zukunft unser Wohnen organisieren? Schaltet Euch ein!

Antifaschismus ist geminnützig

Talk im Stream N°4

„Das Haus brennt und sie sperren die Feuerwehr aus!“ Esther Bejarano Das gesellschaftliche Klima hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Eine faschistische und nationalistische Partei hat es in den Bundestag geschafft und Rassismus ist wieder salonfähig geworden. In dieser politisch angespannten Situation hat die Berliner Finanzverwaltung 2019 der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten“ (VVN/BdA) die Gemeinnützigkeit beinahe aberkannt. Anlässlich des 76. Tags der Befreiung spricht Marlen Block mit Florian Gutsche, dem Bundesvorsitzenden des VVN-BdA. Was macht der VVN-BdA, welche Folgen hat die drohende. Aberkennung der Gemeinnützigkeit gehabt und wie wird die Vereinigung zukünftig arbeiten? Diese und andere Fragen wollen wir mit dem Talk im Stream N°4 beantworten.

Cannabis legalisieren?!

Talk im Stream N°3

Jährlich sterben in Deutschland über 120.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums, an denen des Alkoholkonsums 70.000 Menschen. Doch es gibt niemanden der an den Folgen von Cannabiskonsum gestorben ist. Während es sich bei den einen um legale Drogen handelt, werden Cannabiskonsumenten kriminalisiert. DIE LINKE fordert daher schon lange: Aufklärung und Hilfsangebote statt Bestrafung. Und anstatt Cannabis der Drogenmafia zu überlassen, wollen wir es staatlich kontrollieren. Es ist längst an der Zeit die Legalisierung von Cannabis umzusetzen. Über einen möglichen Weg und die Hürden sprechen im Talk im Stream N°3 Marlen Block, MdL und Rechtsanwältin mit Georg Wurth, dem Vorsitzenden und Inhaber des Deutschen Hanfverbandes.

Gleichstellungsreport 2020

Gleichstellungsreport 2020 - Talk im Stream N°2

Bei der Gleichstellung von Frau und Mann hat Brandenburg noch Nachholbedarf - das macht der Gleichstellungsreport des Sozialministeriums deutlich. Frauen verdienen nach wie vor 4,5 Prozent weniger als Männer. Sie arbeiten dem Bericht zufolge dreimal häufiger in Teilzeit. Nur jeder zweite Mann in Brandenburg nimmt Elternzeit in Anspruch. Sie sind unterrepräsentiert in leitenden und politischen Positionen und haben überdurchschnittlich oft mit dauerhaften gesundheitlichen Einschränkungen zu kämpfen. Sie werden viermal häufiger Opfer von häuslicher Gewalt als Männer. Darüber sprechen am 11. März Marlen Block, Rechtsanwältin und Mitglied des Landtages Brandenburg und Manuela Dörnenburg, Gleichstellungsbeauftrage des Landes Brandenburg über den Gleichstellungsreport 2020.

Rechte Gewalt und fehlende Strafverfolgung

Talk im Stream N°1

Im ONLINE-TALK: die rechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE Marlen Block und Martin Vesely vom Verein Opferperspektive: Sind Gerichte auf dem rechten Auge blind? Was ist los im Gerichtsbezirk Cottbus? Und wie sieht es an anderen Brandenburger Gerichten aus, wenn es um rechte Gewalttaten geht? Beleidigung, Bedrohung, schwere Körperverletzung, Brandstiftung, versuchte Tötung... Im Zusammenhang mit Gewalt von Rechts sind nach Angaben des Vereins Opferperspektive rund 226 Straftaten im Sozialraum Cottbus/ Spree-Neiße von 2015 bis 2019 bekannt, davon kamen 185 zur Anzeige. Nur ein einziges Verfahren wurde aus Sicht des Vereins in einem zufriedenstellenden Zeitrahmen zu Ende verhandelt. Bei Betrachtung der Verfahren am Amts- und Landgericht Cottbus offenbaren sich beispielsweise schwere Mängel: lange Zeiträume einhergehend mit Erinnerungsverlust der Beschuldigten, fehlende Unterlagen, in Folge Strafnachlässe wegen langer Verfahrensdauer. Was ist also los im Gerichtsbezirk Cottbus? Und wie sieht es an anderen Brandenburger Gerichten aus, wenn es um rechte Gewalttaten geht?


Talk im Stream wird auch via Facebook übertragen. Sowohl dort, als auch bei Youtube, könnt Ihr in der Kommentarspalte Fragen stellen!